Comenius-Projekt

In der faszinierenden Welt der lokalen Legenden.


Das erste Treffen der beteiligten Schulen Ende September in Polen kam leider aus organisatorischen Gründen nicht zustande.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im November war es dann schließlich soweit.






Reisebericht


Erstes internationales Treffen der COMENIUS – Schulprojekt – Teilnehmerländer in Nowa Slupia

Eine Delegation der Albert-Schweitzer-Schule reiste vom 05.11. – 09.11.2006 nach Nowa Slupia

Vom 06.11. bis 09.11. fand in der Koordinierungsschule in Nowa Slupia das erste Treffen aller am Projekt  „In der faszinierenden Welt der lokalen Legenden“  beteiligten Länder statt. Es trafen sich Lehrerinnen und Schülerinnen aus England, der Türkei, dem Gastland Polen und Deutschland.

Für die Albert-Schweitzer-Schule hatten sich Anne Beck und Johanna Schmalenbach mit einer polnisch sprechenden, 16-jährigen Schülerin auf die Reise gemacht.

Nowa Slupia liegt südlich von Warschau etwa 40 Autominuten von Kielce, kurz  „in the middle of nowhere“.
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ’was erzählen“. Eine Erfahrung, die sich wieder einmal bewahrheiten sollte.

Gestartet war die kleine Delegation der Albert-Schweitzer- Schule am späten Sonntagabend mit dem Nachtzug von Dortmund nach Warschau. Geplant war die Ankunft in Kielce, der letzten möglichen Bahnstation um 12.24 Uhr am Montagmittag. Leider kamen wir erst am Abend am Zielort an.


In Kielce wurden wir von zwei polnischen Lehrern und der gastgebenden Schülerin für unsere Schülervertreterin freundlich empfangen. Hier bewährte sich unsere Schülerin als Dolmetscherin glänzend.  Eine Lehrerin des Gastlandes empfing uns in unserer Unterkunft.

Am späteren Abend trafen wir dann auch auf die Kolleginnen aus der Türkei und England. Es wurden erste Erfahrungen ausgetauscht und wir bekamen die notwendigen Informationen über die verpassten Programmpunkte. Erstaunt stellten wir fest, dass wir viele Gemeinsamkeiten hatten und dieselben Beobachtungen hinsichtlich unseren Schülerschaften machten.

Anne Beck von der Albert-Schweitzer-Schule (links),
2 türkische Lehrerinnen aus Tarbzon,
2 englische Lehrerinnen aus Doncaster und
eine polnische Lehrerin (3. v. re) warten auf den Schulbus.

Am Dienstagmorgen stand der gemeinsame Besuch aller Projektteilnehmer in dem berühmten Benediktinerkloster `Swiety Krzyz auf dem Programm. Dort wurde uns eine hohe Ehre zuteil. In einer kleinen Andacht geleitet von einem Benediktinermönch bekamen wir Gelegenheit die Reliquie des Heiligen Kreuzes zu ehren, was sonst nur an hohen Feiertagen möglich ist.





Am Nachmittag stand dann eine Konferenz aller Teilnehmer an, in der jedes Land Informationen über Wohnort, Schulsystem und die ausgewählten Legenden gab.

Nach dem Schulbesuch mit Unterrichtshospitation am Mittwochmorgen endete das von polnischer Seite aus gestaltete Programm und die einzelnen Delegationen traten je nach gewählter Reiseart die Rückfahrt an.  

Ein nächstes Treffen ist für den Frühsommer in England, Doncaster / South Yorkshire geplant. Dann werden die im laufenden Schuljahr erarbeiteten Ergebnisse zum Projektthema zusammengetragen. Es sollen ein Buch mit 12 Legenden und ein Kalender entstehen, wobei jedes Land mit 3 Legenden beteiligt ist. Dazu soll jedes Land eine Legende eines anderen Teilnehmerlandes als Spiel präsentieren.(Video)
In der Albert-Schweitzer-Schule werden einige Klassen in der Projektphase im Dezember die Arbeit in Angriff nehmen.

J.Schmalenbach