Berufswahlorientierung


Die Albert-Schweitzer-Schule wurde für ihre besondere Berufsorientierung ausgezeichnet

 

In einem feierlichen Rahmen wurde unserer Schule am 2. Dezember 2009 in Hagen das Gütesiegel "Berufswahlorientierte Schule" verliehen. Nach Auffassung der Jury zeichnen wir uns durch unsere überdurchschnittlichen  Maßnahmen zur Vorbereitung der Berufswahl aus.

Gütesiegel
Berufswahlorientierte Schule

Damit gehören wir zu den 5 Schulen im Märkischen Kreis, die das Siegel 2009 bekommen haben und es nun drei Jahre lang führen dürfen. Träger des Siegels ist die agentur mark, die in diesem Jahr unter 15 Bewerberschulen nur 5 für auszeichnungswürdig erachtet hat.

Die besondere Bedeutung des Siegels ergibt sich aus der besonderen Berücksichtigung der Praxis. Deshalb kommen nur solche Konzepte in die engere Wahl, die auch in die Praxis umgesetzt wurden. Davon macht sich eine kompetente Jury vor Ort ein eigenes Bild. Das über das normale Maß hinausgehende Engagement aller Beteiligten, die Überprüfung von Erfahrungen und die ständige Evaluation sind weitere Voraussetzungen für die Zuerkennung der Auszeichnung.

 

Übersicht über die Berufsorientierenden Maßnahmen an unserer Schule:


Die Schule beteiligt sich an der landesweiten Aktion „Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Stiftung „Partner für Schule NRW“. 2010 soll zum dritten Mal hintereinander eines der angebotenen Module umgesetzt werden.

Die bisher schon üblichen Praktika und Betriebsbesichtigungen werden durch eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen ergänzt, denn Berufswahlorientierung finde nicht erst in den Klassen 9 und 10 statt.

Berufsorientierungs-Koordinatoren

Zentrale Ansprechpartner für Schüler und Eltern sind neben den Klassenlehrern die drei Berufsorientierungs-Koordinatoren. Dabei handelt es sich um Lehrer, die schon seit Jahren bei der Berufswahl Erfahrung gesammelt und zusätzlich an der Fortbildung zum StuBO-Koordinator (Studien- und Berufsorientierungs- Koordinator) teilgenommen haben.

 

Berufsorientierungsbüro BOB

Das Berufsorientierungsbüro (BOB) ist am 23. September 2008 eröffnet worden. Die Schule hat sich um ein Förderangebot des Landes beworben und den mit 5.000 Euro dotierten Zuschlag bekommen. Hier finden unter anderem unter dem Motto „Der Berufswahl einen Raum geben“ Beratungsgespräche statt, die Schüler können an einem der drei PCs im Internet nach Ausbildungsstellen suchen oder ihre Bewerbungsmappen professionell gestalten. Auch der Berufsberater der Agentur für Arbeit nutzt den Raum für seine Tätigkeit.

 

Berufsorientierung im Unterricht

Bereits ab Klasse 5 werden die Schüler mit der Berufs– und Arbeitswelt vertraut gemacht. So beschäftigen sie sich schon im ersten Jahr mit „Berufsbildern aus dem alten Ägypten“ und erstellen einfache Steckbriefe zu ausgewählten Berufen.
Die Leitziele der
Berufswahl-Orientierung

 

Klasse 7
Berufswahlpass


In der Klasse 7 wird zu Beginn des neuen Schuljahrs der Berufswahlpass eingeführt. In diesem Ordner sammeln die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Jahre alle Unterlagen zur Berufswahl. Sie werden angehalten, sich über ihre Neigungen und Stärken zu informieren.

 

Klasse 8
Berufsorientierungscamp


Das Berufsorientierungscamp ist wie das Berufsorientierungsbüro ein  Modul der Stiftung "Partner für Schule" und wird mit einem Betrag von 7500 € unterstützt. In Zukunft  sollen alle Schülerinnen und Schüler in der 8. Klasse an diesem Camp teilnehmen, um erste Erfahrungen mit der Berufsorientierung zu sammeln, aber vor allem auch um die eigenen Stärken und Interessen herauszufinden.
(Bericht folgt)

 

Klasse 8
Projektphase


In der 8. Klasse ist eine der beiden Projektphasen der Berufsorientierung gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler  besuchen einen Betrieb und werden mit den Schriften der Agentur für Arbeit  vertraut gemacht. Außerdem nutzen sie das Angebot der Kunststoff- Industrie, den Kunststoffparcours im Rathausfoyer.

 

Klasse 9
Kompetenzcheck


Der Kompetenzcheck ist ein zweitägiger Test für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen. Der test soll ihnen zeigenl, welche Berufe bzw. beruflichen Tätigkeiten ihren Interessen und Neigungen entsprechen. Mit Hilfe eines umfangreichen Gutachtens können die Schülerinnen und Schüler ihre Berufswahl auf einer fundierten Basis treffen.  (Bericht folgt)

 

 

Klasse 9
Berufsorientierte Wahlthemen


Im 9. Schuljahr reicht das Angebot im Wahlpflichtunterricht von Themen wie „Grundwissen für elektrotechnische Berufe“ bis zu „Mathematik für Kaufleute“.

 
Klasse 9
B
US - die besondere Klasse


In der schon seit Jahren eingerichteten BUS-Klasse ( Betrieb und Schule)  werden benachteiligte Schüler, die die Schule voraussichtlich ohne Abschluss verlassen werden,  mit Hilfe von zweitägigen Langzeit-Praktika auf das Berufsleben vorbereitet.
Zu den Zielen zählen das Aufarbeiten von Wissensdefiziten, das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und die Überwindung von Ängsten und Hindernissen.
Gut geeignet ist dabei das Outdoor-Training im Klettergarten.

 

Klasse 10
Bewerbungstraining


Im Bewerbungstraining zu Beginn des 10. Schuljahres ergänzen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die erfolgreiche Bewerbung durch praktische Übungen zum Thema "Wie nehme ich telefonischen Kontakt auf zu einer Firma", "Wie bereite ich mich auf Eignungstests vor" und "Wie verhalte ich mich richtig bei einem Bewerbungsgespräch".

 

Klasse 10
BORK - Berufsorientierungsklasse


Seit dem Schuljahr 2009/2010 haben Schülerinnen und Schüler, die bereits eine konkrete Berufswahl getroffen haben, die Möglichkeit, sich für die Berufsorientierungs- klasse zu bewerben. Einmal in der Woche arbeiten sie in einem Betrieb oder einer Einrichtung ihrer Wahl, um den angestrebten Beruf besser kennen zu lernen und sich dem Betrieb als zukünftiger Auszubildender vorzustellen.  (Bericht folgt)

 

Girls Day

In jedem Jahr findet am 4. Donnerstag im April der Girls Day statt, ein Tag, an dem Mädchen in typischen Männer-Berufen Erfahrungen sammeln können.
Erstmals wurde dieser besondere Tag von uns durch einen eigenen Boys Day ergänzt. Dafür erhielten wir eine besondere Auszeichnung.

 

,Berufsparcours

Über 20 Berufe an nur einem Tag: der Berufsparcours gibt Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, möglichst viele Tätigkeiten in kürzester Zeit kennen zu lernen. Damit ergänzt diese Aktion die Praktika sinnvoll.
Die Klassen 8, 9 und 10 haben jeweils 2 Stunden Zeit, sich an den Ständen in der Turnhalle umzusehen und zu informieren. Alle zwei Jahre soll der Berufsparcour aufgebaut werden und damit alle Schüler der Schule erreichen.

 

Paten für Ausbildung PfAu

Das Berufsorientierungsbüro wird auch von weiteren Partnern der Schule genutzt. So beteiligt sich die ASH auch an der Aktion PfAu (Paten für Ausbildung) der Stadt Lüdenscheid. Dabei werden ausgewählte Schüler von Seniorpartner in den letzten beiden Schuljahren auf ihrem Weg in den Beruf oder die Ausbildung begleitet. Zur Zeit nehmen 10 Schüler an dieser Maßnahme teil.

 

Das kleine ABC
der Berufsorientierung
Expertenpool

Der Aufbau einer Datenbank mit Experten aus der Wirtschaft und ehemaligen Schülern, die den Ausbildungssuchenden zukünftig praxisnahe Informationen für ihre Berufswahl geben sollen ist ebenfalls schon weit gediehen.

 

Lernpartnerschaften

Das gilt auch für den Aufbau von Lernpartnerschaften mit Lüdenscheider Firmen. Zur Zeit bestehen Kooperationsverträge mit den Firmen Gerhardi AluTechnik und Lenzkämper.  Der Abschluss weiterer Verträge ist im Laufe des Schuljahres  zu erwarten.

 

Agentur für Arbeit

Ende des letzten Schuljahres wurde der schon im Frühjahr 2008  ausgearbeitete Kooperationsvertrag mit der Agentur für Arbeit aus Anlass der Vorstellung des Berufswahlkonzeptes von Herrn Gunkel, dem Berufsberater der Arbeitsagentur, und Herrn Lienesch, dem Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule, unterzeichnet.