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Projektphasen
Die
Situation / Das Problem
Die aktuellen Richtlinien in NRW weisen „Handlungsorientierung“ und in
diesem Zusammenhang „Projektorientiertes Arbeiten“ als grundlegende
Prinzipien des Lehrens und Lernens aus.
Insbesondere projektorientiertes Arbeiten wird aber durch die
übliche (und gesetzlich vorgegebene) Einteilung des Schultages
in 45-Minuten-Einheiten erschwert:
Entweder die Arbeit am jeweiligen Thema wird (allzu) häufig
unterbrochen - und verdient damit die Bezeichnung „projekt-orientiert“
im Grunde nicht mehr - oder es müssen sehr viele komplizierte
Absprachen oder sogar Stundenplanänderungen vorgenommen werden, um
einen zusammenhängenden Block von Unter-richtsstunden für die
jeweilige Klasse zustande
zu bringen.
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Projektorientiertes
Arbeiten:
Wir führen zweimal pro Schuljahr eine von uns so genannte
„Projektphase“ durch. Damit wird eine „Phase projektorientierten
Arbeitens“ bezeichnet, für die folgende Merkmale gelten:
- pro Klasse wird ein Thema
fächerübergreifend bearbeitet
- die Einteilung des Vormittags in
45-Minuten-Blöcke entfällt
- verschiedene Arbeitstechniken kommen zur Anwendung
- das Lernen kann (im vorgegebenen Rahmen) stärker
selbst bestimmt werden
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Das „Besondere“ an unserem Modell...
Da es sich bei dem Begriff „Projektphase“ um einen
selbstständigen, ansonsten nicht gebräuchlichen Terminus
handelt, der nicht selten als Synonym zum geläufigen Begriff
„Projektwoche“ missverstanden wird, hier in Kürze die wesentlichen
Unterscheidungsmerkmale:
Projektphase
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Projektwoche
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| projektorientiert |
Projekt |
Lehrplanthemen
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frei
gewählte Themen
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Klassenverband
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jahrgangsübergreifende
Gruppen, gebildet nach Interessenlage
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Themenstellung
nach Lehrplan
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Freies
Themenangebot / Auswahl nach Interessenlage der SchülerInnen und
Lehrkräfte
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Dokumentation für
eigenen Lernerfolg / Leistungsbeurteilung
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Dokumentation und
Selbstdarstellung der Schule am „Tag der offenen Tür“
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Erfolg / Auswirkung / Konsequenz
(Nicht nur) für die Schüler stellt die Projektphase eine
willkommene Abwechslung im Schulalltag dar.
Die fächerübergreifende Arbeit in einer „gelockerten“
Lernatmosphäre weckt bei etlichen Schülern ein wirkliches
Interesse am Unterrichtsgegenstand und führt so zu Eigeninitiative
und entsprechenden Erfolgserlebnissen.
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Auch die (nicht erst seit der PISA-Studie) immer
häufiger geforderten „Schlüsselqualifikationen“ wie
- Teamfähigkeit,
- vernetztes Denken,
- selbstständige Informationsbeschaffung und -auswertung
werden hier gefordert und gefördert.
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